Verlobt – was jetzt?

Verlobt – was jetzt?

Ländle Wedding | Heiraten in Vorarlberg

Die Zeit um Weihnachten und Silvester ist Verlobungs-Hochsaison. Wir merken das jedes Jahr wieder an dem enormen Anstieg unserer Seitenaufrufe und die Hochzeitsdienstleister merken das an massenhaften Anfragen. Jedoch hagelt es jetzt, am Anfang des Jahres, mehr Absagen denn je. Der Grund: Die meisten frisch verlobten Paare können die Hochzeit kaum erwarten und suchen sich einen Termin in der Hochsaison des selben Jahres aus. Glück haben bei einer solchen Herangehensweise meist nur die Paare, die nicht so wählerisch sind und sich mit den Locations und Anbietern zufrieden geben, die an ihrem Wunschtermin noch frei sind. Doch die meisten haben natürlich genaue Vorstellungen und haben daher leider kein Glück.

Die Hochzeitsgruppen auf Facebook und auch unser Posteingang ist im Jänner immer voll mit Nachrichten von verzweifelten Bräuten, die keinen Fotografen mehr bekommen, deren Traumlocation schon das ganze Jahr komplett ausgebucht ist oder die ihre Hochzeit nach dem Versand der Save the Dates nun doch um ein ganzes Jahr verschieben müssen.

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Verlobt – was jetzt?

Die beiden größten und häufigsten Fehler, die am Anfang der Hochzeitsplanung gemacht werden: 

1. Sofortiges Festlegen eines Termins
„7.7. – das klingt doch schön! Und Sommer ist es auch! Den nehmen wir!“ – das ist leider der schlimmste Fehler, den ihr machen könnt!

2. Sofortige Buchung der Traumlocation, bevor ihr abgecheckt habt, ob die anderen benötigten bzw. gewünschten Dienstleister an diesem Termin noch zu haben sind.

Klappen kann es so nur, wenn dieser Termin entweder noch seeeeehr weit weg ist oder – vielleicht – wenn er in der Nebensaison (November bis April) liegt. Gerade „schön klingende“ Termine sind natürlich sehr beliebt und daher sind Locations und Dienstleister in der Regel da schon sehr früh ausgebucht – teilweise sogar schon 2 Jahre vorher (und das ist jetzt wirklich keine Übertreibung!) – natürlich vor allem dann, wenn der Termin in der Hochsaison (Mai bis September) liegt.

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Wann sollte man mit der Hochzeitsplanung anfangen? Und womit? Wir verraten euch die ideale Herangehensweise:

1. Anbieter
Schaut euch Locations und Dienstleister an und entscheidet euch, was euch gefällt, wer davon in Frage kommt und wer nicht. Schreibt wirklich alle, die für euch von Lage & Stil her in Frage kommen, auf eine Liste – sortiert nach Kategorien. Für eine größere Erfolgschance: Versucht, jetzt noch nicht all zu wählerisch zu sein.

2. Gäste
Sobald ihr wisst, wie viele Gäste ihr in etwa einladen wollt, könnt ihr ggf. einzelne Locations von eurer Liste streichen, die nicht genügend Platz bieten.

3. Jahreszeit
Schränkt euch nicht gleich auf einen bestimmten Monat oder eine Jahreszeit ein – damit macht ihr euch die Planung nur selbst schwer! Falls ihr keinesfalls im Winter heiraten möchtet, streicht diesen ruhig von der Liste. Aber am besten lasst ihr euch zu Beginn der Planung sonst noch alle Möglichkeiten offen. Denn auch im Juli oder August könnte es den ganzen Tag regnen.

4. Anfragen
Nun könnt ihr bei allen Locations, Standesamt und Dienstleistern auf eurer Liste die freien Termine anfragen. Je größer der Zeitraum ist, den ihr den Anbietern dabei vorgebt (z.B. „März bis Oktober“), desto größer ist eure Chance auf Übereinstimmungen.

5. Aussuchen
Nun wisst ihr, wann welche Dienstleister  und welche Locations noch frei wären. Jetzt ist es langsam an der Zeit, euch für die Anbieter und einen Termin zu entscheiden. Vereinbart Gespräche mit Dienstleistern, die ihr vorher noch persönlich kennenlernen möchtet und einen Besichtigungstermin in der Location. Legt ein fixes Maximalbudget für eure Hochzeit fest und fordert Angebote an um zu checken, ob die gewählten Anbieter in eurem Budget liegen.

6. Reservieren
Vielleicht habt ihr Glück und eure Favoriten sind alle am selben Termin frei. Sobald ihr euch entschieden habt, bucht diesen Termin bei allen Anbietern. Und bitte – scheißt drauf, wenn es der 28.4. statt dem 7.7. geworden ist. Es ist so viel wichtiger, dass an eurem großen Tag alles perfekt ist und ihr die Location und Dienstleister bekommt, die ihr euch wünscht, als dass das Datum gut klingt!

7. Bekanntgeben
Erst JETZT habt ihr euren Hochzeitstermin – erst jetzt solltet ihr also mit dem Versand der Save the Dates starten. Save the Dates sind vor allem dann wichtig, wenn euer Termin in der Urlaubszeit liegt – so könnt ihr sichergehen, dass eure Gäste euren Termin bei der Urlaubsplanung berücksichtigen. Das Schöne: Auch wenn die Hochzeit jetzt vielleicht sogar noch ein Jahr entfernt ist – ab jetzt könnt ihr euch zurücklehnen, denn nun ist alles organisiert und euer Termin ist nicht nur bei den Anbietern, sondern auch bei euren Gästen vermerkt. So kann quasi nichts mehr passieren. Ihr könnt euch dann zwei bis drei Monate vor der Hochzeit mit allen Deinstleistern zu den finalen Detailgesprächen treffen. Und wenn ein Save the Date verschickt wurde, dann reicht sogar der Versand der Einladungen dann.

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